In den vergangenen Wochen setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Kunstunterricht mit sogenannten „Foil-Sculptures“ nach dem Vorbild von John Chamberlain auseinander: Der amerikanische Künstler erschuf seine Skulpturen durch Biegen, Knautschen, Einrollen und Zusammensetzen industrieller Materialien wie Metall. Diese Arbeitsweise bildete die Grundlage für das eigene Gestalten der Schülerinnen und Schüler.

Zunächst analysierten die 9.-Klässler ausgewählte Skulpturen Chamberlains und setzten sich mit deren Wirkung und Gestaltung auseinander. Danach entwarfen sie eigene Skizzen und setzten die skizzierten Skulpturen anschließend mit Aluminium-Folie praktisch um. Den passenden Sockel für ihre Skulpturen stellten die Schülerinnen und Schüler im Fach Technik her.

Den Höhepunkt des Projekts bildete eine Ausstellung der fertigen Arbeiten: Hierfür verwandelten die Künstlerinnen und Künstler das Klassenzimmer in einen Ausstellungsraum, indem sie Tücher auf den Tischen drapierten und ihre Skulpturen mit entsprechenden Beschriftungen überlegt in Szene setzten. Die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher aus der Parallelklasse konnten so zunächst alle Skulpturen in Ruhe betrachten, ehe in Interviews zum Beispiel Fragen zur Wirkung der Kunstwerke oder zur Passung der ausgedachten Titel thematisiert wurden. Die Gespräche machten deutlich, wie vielfältig Kunst wahrgenommen werden kann und boten einen gelungenen Austausch zwischen den Klassen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Kunst-Galerie an der JSM!