Sommertheater

Überall ist es schön - aber am schönsten ist es zu Hause

Mit dieser Erkenntnis endete die Sommeraufführung der AG Theater. Die Geschichte handelte von einer unzufriedenen Wiesenblume, die losgezogen war um „Besseres“  kennenzulernen. 

Den musikalischen Rahmen dafür bildete der Schulchor unter der Leitung von Fr. Horner.                   

Die Gruppe intonierte gekonnt die Übergänge zwischen den einzelnen Szenen. 

Die Geschichte:

Eine kleine, blaue Blume wacht  neben ihrer Freundin, der roten Blume auf. Schon fängt sie an zu jammern, wie langweilig alles hier auf dieser Wiese ist. Und sie zieht los:  sie möchte eine Eskimoblume werden, aber dort würde sie erfrieren, dann geht sie in die Wüste, aber dort  würde sie verbrennen. Auch als Eisenbahnblume oder als Dachblume ist sie nicht geeignet.

Die kleine, blaue Wiesenblume ist auch nicht als Hochzeitsblume  zu gebrauchen. Sie erntet nur Häme und Lacher von den vornehmen Blumen. „Dann versuche ich es anderswo!“ ist einer der wichtigsten Sätze der blauen Blume und irrt weiter.

Am Schluss muss sie erkennen, dass sie auf ihrer Wiese mit ihrer Freundin gut aufgehoben ist.

Beeindruckend und kindgemäß setzte die AG Theater unter der Leitung von Frau Goerke  mit selbstgefertigten Dialogen und einfachen Mitteln die Geschichte aus dem Kinderbuch  „Blumen gibt es überall“ in ein kurzweiliges Kinder- Sommertheater  um.  Durch ein einfaches, aber stimmiges Bühnenbild und passende Kleidung  standen die Schauspieler im  Mittelpunkt. Die Handlung der Geschichte regte die Zuschauer an über sich selbst und ihr Leben nachzudenken. Jeder ist wichtig und hat seinen Platz auf dieser Welt.

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