Projekt zum Zweiten Weltkrieg der 8. Klassen

Ein Projekt aller 8. Klassen im Schuljahr 2016/2017 an der Josef-Anton-Schneller Mittelschule in Dillingen

NS-Diktatur und Zweiter Weltkrieg im Landkreis Dillingen

WK4„Die NS-Zeit und ihre Auswirkungen auf den Landkreis Dillingen an der Donau“ – mit diesem Thema beschäftigten sich die vier 8. Klassen. Dabei wurde in jeder Klasse ein Thema erarbeitet. Diese Themen waren:

  • Klasse 8a, Frau Horner: „Flucht und Vertreibung nach Kriegsende und Ankunft in Dillingen“: Die Klasse 8a hat Zeitzeugen zum Thema „NS-Zeit in Dillingen“ und „Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg“ befragt. Die Interviews mit Gertrud Jäger und Josef Zoller gaben viele Einblicke in die damalige Zeit, aber auch Eindrücke, die nachdenklich machen. 
  • Klasse 8b, Herr Lechner: „Dillingen 1945 – Der Krieg und seine Folgen in der Literatur“

Bei diesem Klassenprojekt war neben einzelnen Recherchen im Internet die Hauptquelle das Buch „Dillingen a. d. Donau 1945; Berichte von Augenzeugen“ von Karl Baumann. Dabei wurde aus Sicht zahlreicher Augenzeugen die Situation des Krieges in Dillingen beschrieben. Auch individuelle Schicksale bekannter Dillinger Persönlichkeiten wie beispielsweise des Oberbürgermeisters Dr. Georg Hogen kamen zur Sprache. Zudem wurde die strategisch wichtige Lage Dillingens an der Donau hervorgehoben. Schließlich wurde auch die Nachkriegszeit mit der Anwesenheit der Amerikaner in Dillingen und die Situation der Bevölkerung beleuchtet. Nebenstehender Bericht soll beispielweise zeigen, wie schwierig die Wiedereinführung des geregelten Schulbetriebs in der Nachkriegszeit in Dillingen war.

  • Klasse 8c, Frau Kollarsch: „Die Stadt Dillingen während der NS-Zeit“WK1
  • Klasse 8M, Frau Laube: „Lauingen als Außenstelle des KZ Dachau“

Wir begaben uns also in Kleingruppen bzw. im Klassenverband auf Spurensuche, sprachen mit Zeitzeugen, durchforsteten das Internet und Literatur. Die Ergebnisse wurden dann in einer Ausstellung am 07.Juli 2017  vor Eltern, Lehrern, Mitschülern und Vertretern der Stadt präsentiert. Die Darbietung verlief dabei in einer sehr ruhigen und dem Thema angemessenen Atmosphäre. Viele Schüler entwickelten dadurch auch einen besseren und auch geschichtsbewussteren Bezug zu ihrer Heimatstadt Dillingen. Auch in der Donau Zeitung erschien ein großer Bericht über dieses gelungene Projekt. 

Den Abschluss des Projektes stellte eine gemeinsame Fahrt zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau dar. Bei der Besichtigung der Ausstellung und der Begehung des riesigen Geländes beschlich uns alle angesichts des vielen Leides, das dort geschehen ist, ein sehr beklemmendes und nachdenkliches Gefühl.

WK2  WK3  WK5