8. Klassen backen Faschingsmasken

8. Klasse backt Masken aus Brotteig

8. Klassen backen Faschingsmasken 8. Klassen backen Faschingsmasken 1

 

Die Faschingszeit in der Schule ist eher eine Randerscheinung, da in dieser Zeit der Endspurt für die Noten zum Zwi- schenzeugnis stattfindet. Das kann aber auch anders sein. Die 8. Klasse Soziales bei Frau Wurm hatte in diesem Schuljahr den Notenendspurt schon in die vor Weihnachten gelegt und so hatten sie auch mal Zeit den Karneval zu genießen. Neben einfachen Speisen wie einen Konfettisalat entdeckten sie auch Geschichten rund um den Fasching.

Neben den Begriffen Verkleiden, Umzüge, Hexentanz,... gab es auch Informationen zu alten heidnischen Bräuchen. Hintergrund für all diese Aktivitäten ist, dass der Winter vertrieben wird und der Frühling einziehen soll. Die Menschen verkleideten sich damals mit einfachen und aufwendigen wilden Kostümen, schnitzten Masken aus Holz und anderen Materialien.

Neben der Verkleidung entstanden auch einige glücks- und segenbringende Gildebrote, die wir bis heute noch kennen.
Die Krapfen, Kiachle, Strizeln, Mutzen aber auch Masken aus Brotteig, die leider etwas in Vergessenheit geraten, haben ihre Geschichte. Die 8. Klasse „Soziales" lies diesen Brauch wieder neu aufleben und ging mit viel Spaß ans Werk. Als Teiggrundlage verwendeten sie eine Brotbackmischung. Anschließend stellte jeder seine eigene Maske aus dem Teig her.
Es entstanden wilde und fröhliche Gesellen. Um die Gesichter lebendig zu gestalten wurden Teigstücke ausgeschnitten, mit Wasser vor dem Backen draufgeklebt, unterlegt, oder mit Sesam, Kümmel oder Mohn ausgestaltet. Damit die Maske nicht nur flach aussah, wurde geknülltes Backpapier unter die Maske gelegt, bevor sie in den Backofen kam. Nach dem Backen war die Freude groß. Einige aßen ihre Maske, andere verschenkten sie. Tja und wer Zeit und Lust hat, kann sich selbst mit diesen Geschichten beschäftigen. Für die 8. Klasse
war es eine gelungene Abwechslung in der Faschingszeit.