Drogen- und Gewatlprävention

GIB GEWALT UND DROGEN KEINE CHANCE

 

Klasse MS9+2 besucht eine Seminar zur Gewalt-und Suchtproblematik

 

Seminar zur Gewalt- und Suchtprvention 92.Nr.6jpg„Mir haben die zwei Tage gut gefallen. Man konnte offen über Drogen und Gewalt reden und mit Fachleuten ins Gespräch kommen". So oder ähnlich lautete das Fazit der Schülerinnen und Schüler der Klasse MS9+2 über das zweitägige Seminar zumThema Gewalt- und Suchtprävention, das im Schullandheim Bliensbach stattfand.

Am ersten Tag diskutierten wir zunächst über Formen und Ursachen von Gewalt und den strafrechtlichen Konsequenzen. Vor laufender Kamera wurden dann alle zum Thema
„Gewalt" befragt und sollten sagen, welche Erfahrungen mit Gewalt bereits gemacht wurden.

Am Nachmittag wurde dann ein Jugendfilm gezeigt, dessen Hauptperson ein Mädchen war, das an seiner neuen Schule zum „Mobbing-Opfer" wurde. Im Anschluss diskutierten wir ausgiebig über unsere Erfahrungen mit Mobbing.

Nach dem Abendessen trafen wir uns mit Herrn Lipp von der Polizei in der Turnhalle. Er brachte uns Verteidigungstechniken bei. Nach einigen Aufwärmübungen ging es los. Wir lernten verschiedene Abwehrtechniken kennen und durften sie aktiv ausprobieren. Dabei hatten wir großen Spaß und waren so bei der Sache, dass so manche Übung gleich mehrmals ausgeführt wurde. Sehr überrascht waren wir vor allem von der Tatsache, dass man sich mitunter mit nur einem Griff und wenig Kraftaufwand von seinem „Gegner" befreien kann. Am zweiten Tag wurden uns vom Gesundheitsamt und von der Polizei verschiedene Suchtmittel und deren Gefahren vorgestellt. Wir stellten bald fest, dass uns dieses Thema mindestens genauso interessierte wie das Thema Gewalt vom Vortag.
Die Kursleiter konnten die vielen Fragen, die wir hatten, ausgiebig beantworten.

Nach der Mittagspause nahmen wir an einen Drogenparcours teil.
Jede Gruppe sollte an einer Station verschiedene Aufgaben bewältigen und dann zur nächsten
Station wechseln. An der Station „Der fließende Übergang" lernten wir, dass der Übergang zur
Sucht oft fließend und unbemerkt stattfindet. Beim Sucht-Roulette ging es darum, verschiedene Fragen zum Thema Sucht zu beantworten. Sehr interessant waren auch die Informationen von Herrn Nils Prün vom Café Connection aus Donauwörth, der in der Drogenarbeit tätig ist.

Zwei interessante, informationsreiche, aber auch anstrengende Tage waren schnell
vergangen! Die offene Diskussion und die vielen Informationen ermöglichten eine intensive

Auseinandersetzung mit dem Thema.