Waffelverkauf der Klasse 8a

LECKER, LECKERER, SPEZIALWAFFELN DER 8A

Schüler der 8a organisieren Waffelverkauf in der PauseSchlange stehen beim Waffelkaufen - Aktion der 8a

 

Am Donnerstag vor den Pfingstferien war irgendetwas anders in der Josef-Anton- Schneller-Mittelschule. Es wurden Schüler beobachtet, die wieselflink mit einer Schürze bekleidet umhereilten, eifrig Karton vom Lehrerparkplatz in die Schulküche transportierten, Zucker, Mehl und Butter im Akkord abwogen.

Auch Eltern und Omas wurden gesichtet, die als fleißige Helfer eingeladen waren.

Schon bald machte sich im ganzen Schulhaus ein betörender Duft breit, der allen das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ.

Doch was war der Grund dafür?

 

Die Klasse 8a hatte gegen ihre Klassleiterin, Frau Hirn, eine mathematische Wette verloren.

Der Einsatz war, dass die Schülerinnen und Schüler beim Verlieren der Wette einen Waffelverkauf organisieren müssen, dessen Erlös zur Hälfte für einen guten Zweck gestiftet, die andere Hälfte für die Klassenkasse
verwendet werden sollte.

 

Also wurde organisiert und kalkuliert. Wir brauchten 15 Waffeleisen, 12 Kilogramm Zucker, 30 Kilogramm Mehl, 60 Eier und einen „Butterberg", um die fast 250 vorbestellten Waffeln der Schüler der Mittelschule überhaupt herstellen zu können.

 

Jungs und Omas an den Herd - Waffelbacken fr den guten Zweck mit der 8a

Zur Hilfe holte sich die Klasse vier Mütter und Omas, die in der Küche mit Rat und Tat zur Seite standen.

In der unteren Schulküche wurde gewogen, gerührt und gebacken, was das Zeug hielt.

Die Waffeleisen glühten, damit wir bis zur Pause alles fertigstellen konnten. In der Küche herrschte eine super Stimmung, alle arbeiteten zusammen, jeder half, wo er konnte.

„Die Schüler haben im Sozialen richtig viel gelernt", schmunzelt Frau Kretsch, die uns als „Ortskundige" in „ihrer Küche" ebenfalls unterstützte.

Die Schüler hatten vorher Teams gebildet, wer für den Verkauf, die Kasse und den Nachschub zuständig war. Schnell noch das Vanilleeis aus der Gefriertruhe holen, den Puderzucker sieben und schon konnte es richtig
losgehen. Obwohl die Nerven flatterten und trotz des riesen Ansturms, gelang es uns in der 20-minütigen Pause gut 200 Waffeln zu verkaufen. Unsere Kunden lobten uns sehr
- das größte Kompliment war natürlich, wenn jemand noch eine zweite Waffel haben wollte.

Und weil´s so schön war, werden wir uns auch fürs nächste Jahr wieder etwas einfallen lassen. Also wundert
euch nicht, wenn ihr wieder Schülern begegnet, die wieselflink mit einer Schürze bekleidet umhereilen...